Eva-Maria Pöltl

 

 

Autorin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eva-Maria Pöltl, geboren und aufgewachsen in Freiburg, lebt seit 1966 in Heidelberg. In dieser von ihr mit all ihren Nachteilen über alles geliebten Stadt hat auch sie, als sie ihren Ehemann kennen lernte, ihr Herz verloren. Sie war nie der Typ, der die Selbstverwirklichung für wichtiger ansah als die Erziehung ihres Sohnes. Nach dessen Studium suchte sie jedoch eine neue Aufgabe, z.B. in der einer Autorin.


Da sie eine Kennerin der Gesellschaft Heidelbergs ist, ist es nicht verwunderlich, dass sich ihre erste Erzählung mit dieser befasst.

Neben der Trauerweide und dem Haushältermann sind bisher eine biografische Erzählung (unter Pseudonym) und zwei Kurzgeschichten Aus der Sicht eines Hundes und Weihnachten vor 50 Jahren erschienen.

Aaronis Collection

 

 

 

 

 

 

 

erschienen bei
Aaronis Collection
Kantstr. 2
71546 Aspach

als eBooks und Druckausgabe (Drahtringbindung): 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die
Trauerweide


 

Die Erzählung Die Trauerweide beschreibt den Leidensweg einer Frau und Mutter, die ihren Ehemann bei einem tragischen Flugzeugabsturz verloren hat. Trotz vieler psychischer Tiefs und von außen an sie herangetragener Probleme, nicht zuletzt auch durch den eigenen Sohn, findet sie schließlich wieder ihr Glück in einer neuen Partnerschaft. Das Bild der Frau mag nicht dem heute üblichen Trend der Erfüllung in der Emanzipation entsprechen. Die Protagonistin sieht ihre Rolle vielmehr im Ja Sagen zur weiblichen Rolle in einer gleichberechtigten Partnerschaft. Die Erzählung spielt hauptsächlich vor dem gesellschaftlichen Hintergrund Heidelbergs und stellt somit auch eine kritische - möglicherweise subjektive - Auseinandersetzung mit der vorwiegend akademischen Heidelberger Gesellschaft dar.

 

 

 

Der Haushältermann

 

 

 

 

 

 

 

 

In Der Haushältermann lernen sich Manuela und Roberto an einem schönen Sommerabend kennen. Sie verlieben sich ineinander und schon bald wird geheiratet. Da sie ihrem arbeitslosen Freund Fred helfen wollen, stellen sie ihn als Haushältermann ein. Innerhalb kurzer Zeit verwandelt Fred den Haushalt der beiden in das absolute Chaos. Das ändert sich auch nicht mit der Geburt der kleinen Natalie. Fred gelobt zwar immer wieder Besserung, doch seine guten Vorsätze halten nie lange an. Da sich Manuela und Roberto jedoch keinen besseren Babysitter für ihr Töchterchen vorstellen können, drücken sie mehr als einmal ein Auge zu.
Eines Tages lernt Fred Claudia und ihr Töchterchen Vanessa kennen. Schon bald erkennt er, dass er sich in Claudia verliebt hat. Manuela und Roberto freuen sich mit ihm. Fred versucht, sein Leben in den Griff zu bekommen, trotzdem wird seine Gutmütigkeit immer wieder von der alten Frau Storn ausgenutzt, einer sehr lästigen Nachbarin. Erst als sie ihre Unverschämtheit auf die Spitze treibt, beschließt er, endlich seinen Mann zu stehen. Claudia soll schließlich stolz auf ihn sein.